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 Wieder neue Felszeichnungen auf der Rooisand Farm entdeckt

Während Routinearbeiten auf dem 12.000 ha großen Farmgelände wurden zum Jahreswechsel 2005/2006 erneut bislang unbekannte Felsmalerein - sogenannte Buschmannzeichnungen - der Ureinwohner Namibias in der "Tobias-Grotte" entdeckt.

Bei den Zeichnungen handelt es sich um zwei Darstellungen von Kudus, wobei eines der Tiere den Betrachter der Zeichnung direkt anzuschauen scheint. Eine weitere Zeichnung liegt ein paar Meter neben den Kudus und ist - so ohne weiteres - nicht mehr eindeutig zu identifizieren.
Das Bild rechts zeigt die beiden Kudu Darstellungen, links das Tier, das den Betrachter direkt anschaut. Vom rechten Tier ist der komplette Körper sehr gut erhalten, der Kopf ist leider nur noch schemenhaft zu sehen. Das linke Tier ist offenbar die Darstellung eines stehenden, das rechte eines sich bewegenden Kudus.



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Die Zeichnungen befinden sich in der Tobias-Grotte, die hoch über der umliegenden Landschaft - und deren Inneres ab dem späten Vormittag völlig im Schatten - liegt und somit vermutlich einen "komfortablen" Lagerplatz darstellte.

Auf dem Boden der Grotte fanden sich auf Anhieb diverse Steine, die zumindest für den Laien durchaus als "Werkzeuge" einzustufen waren. Zum Teil waren es in den Rivieren (Flussläufen) rundgeschliffene, halbierte Steine, die vielleicht zum zermahlen von Körnern eingesetzt werden konnten. Solche Steine kommen natürlicherweise dort oben nicht vor, müssen also dorthin transportiert worden sein. Andere sind sehr scharfkantig, die zum Schneiden und Schaben eingesetzt werden konnten.
Auf jedem Fall soll diese Grotte demnächst von Wissenschaftlern der Universität Windhoek näher untersucht werden. Anschließend werden wir die Zeichnungen den Gästen von Rooisand in geführten Touren zur Besichtigung freigeben. Der Aufstieg aus der Ebene ist relativ einfach und in 10 Minuten Gehstrecke ist die Grotte erreicht, ebenso wie alle anderen Felsmalerein auf dem Rooisand Farmgelände.
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