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Seit Sommer 2013 steht in der 3.2m Baader Kuppel der Rooisand Desert Lodge eine komplett neue Teleskopkonfigutaion, bestehend aus
  • einer Astro Physics GTO-1600 GoTo Montierung
  • einem 17 Zoll PlaneWave Astrographen,
  • einem 130mm Zeiss APQ Refraktor und
  • einem 110mm TEC FL Widefield Refraktor.

Das Teleskop wird hauptsächlich zum "public star gazing" für Gäste der Lodge eingesetzt, gelegentlich aber auch von Amateurastronomen zur Fotografie eingesetzt. Die Kuppel kann aber auch von erfahrenen Amateuren angemietet werden.

Der Planewave Astrograph hat eine primäre Brennweite von knapp 3.000mm (f/6.8), kann aber auch mit einem Fokal Reducer (0.8x, f/5.6) eingesetzt werden.


Auf dieser Seite zeigen wir eine Auswahl von Bildergebnisse, die mit diesen Teleskopen aufgenommen wurden.
 17" PlaneWave Astrograph - f = 2.930mm (f/6.8) und f = 2.350mm (f/5.6)
Die meisten der PlaneWave Aufnahmen wurden zusammen mit einem TeleVue 0.8x Reducer aufgenommen. Das Teleskop hat dann bei 17" Öffnung eine Brennweite von 2.500mm bei f/5.6. Eine ausführliche Beschreibung und viele Testaufnahmen finden sich auf der Webseite der Firma Baader Planetarium. Aufnahmekameras waren eine Baader modifizierte Canon EOS 40DA, eine modifizierte Canon EOS 60D, eine SBIG ST-8300 Color und ein CCD Modul ALCCD 8L. Das Guiding übernahm eine SBIG ST-i im Primärfokus des 130mm Zeis APQ Refraktors. Das Bild links unten zeigt die Canon EOS 40DA zusammen mit dem TeleVue Reducer am PlaneWave Astrographen.

Alle Bilder können durch Anklicken der Vorschaubilder vergrößert werden. Sie werden jeweils in einem separaten Browserfenster geöffnet. Alle Bilder © by Rooisand Observatory, Team Chamäleon - F. Hofmann + W. Paech. Genaue Aufnahmedaten befinden sich auf den großen Bildern links unten.

 
Das Bild des Lagunennebels Messier 8 zeigt die "First Light" Aufnahme am 12.08.2013. Es wurden 40 Einzelbilder mit jeweils 30 Sekunden mit einer Canon EOS 60 DA OHNE Guiding belichtet.

Der Planewave Astrograph wurde in seiner Primärbrenweite von 2.940mm bei f/6.8 eingesetzt.
 
Das Bild vom Kernbereich des Orionnebels Messier 42 demonstriert die hohe optische Qualität des Planewave Astrographen. Es sind 40 kurze Belichtungen je 10 Sekunden Belichtungszeit, aufgenommen am 28.3.2014 mit einer Baader modifizierten EOS 40DA.

Bei den im rechten Vorschuabild markierten sternartigen Objekte im Nebel handelt es sich um Gas- und Staubscheiben in denen im Augenblick Sterne entstehen.


Diese Scheiben werden auch als Protoplanetare Scheiben (protoplanetary disks - Proplyds) bezeichnet, da sie die Urwolken für eine aktuelle oder spätere Planetenbildung sind. Die Proplyds werden durch das Licht der umgebenden Sterne angestrahlt, bzw.
zeichnen sich als dunkle Staubscheiben vor dem hellen Nebelhintergrund ab. Die Trapezsterne sind komplett aufgelöst und viele Sterne des zentralen Sternhaufens sind sichtbar. Die modifizierte EOS 40DA wurde hier eingesetzt, weil sie - aus welchen Gründen auch immer - die blaugrünen Regionen im Zentrum des Nebels wesentlich differenzierter wiedergibt, als z.B. eine modifizierte EOS 60DA oder 6DA.

Im folgenden weitere Bildbeispiele, aufgenommen mit dem PlaneWave Astrographen.
 
NGC 4755- Herschels Schmuckkästchen Thackeray Globulen im Zentrum von IC 2944 Kernbereich von NGC 5139 - Omega Centauri
 
Wolf-Rayet Stern - NGC 6164/65 NGC 6726/6727 Herschels Keyhole Nebel - NGC 3372
 
NGC 6822 - Barnards Galaxie Gum 31 - NGC 3324 NGC 253 - der "Silberdollar"
 
30 Doradus - Zentrum Tarantel Nebels Messier 20, der Trifid Nebel - APOD NGC 246
 
 Zeiss 130mm APQ, f = 1.000mm
Messier 20, der Trifid Nebel NGC 6726/6727 NGC 5139 - Omega Centauri
"First Light" – 6 x 60 Sek.
 
 TEC 110 FL, f = 620mm mit Bildfeldebenungsoptik
NGC 3372- der Eta Carina Nebel NGC 3324 und NGC 3293 Messier 7 und NGC 6453
 
« NGC 2070, Teilbereich der großen Magellanschen Wolke
 PlaneWave - Mond- und Planetenaufnahmen

Ein PlaneWave Astrograph ist wegen seiner großen Obstruktion des Fangspiegels nicht unbedingt das bevorzugte Aufnahmeteleskop für die hochaufgelöste Mond- und Planetenfotografie. Das trotzdem respektable Bildergebnisse möglich sind mögen die folgenden Bilder verdeutlichen. Die Venusaufnahme zeigt, dass der PlaneWave durchaus auch "tageslichttauglich" einsetzbar ist.
 
3er Mondmosaik von Amundsen (Südpol) bis Heinzel und Mee bei Sonnenaufgang mit der großen Wallebene Clavius »

3er Mosaik von Eratosthenes und Kopernikus bis zum Krater Darney » »

3er Mosaik von Darney bis Wurzelbauer » » »

Alle Bilder aufgenommen im Fokus des CDK 17 mit Celestron SkyRis Videomodul 445 Mono und Baader IR Passfilter. Je 144 von 1.200 Rohbildern mit AviStack aufaddiert. Zum Laden von großen Bildern klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder. Alle Rohbilder September 2015.
 
Venus und Saturn, aufgenommen am 23. September 2015 mit dem Rooisander 17" Planewave im Primärfokus. Klicken Sie hier oder auf das Vorschaubild zum Laden eines großen Bildes.

Beide Bilder aufgenommen mit Celestron SkyRis 445 Mono Videomodul und Baader IR Passfilter. 144 von 1.200 Rohbildern (Saturn: 300 von 3.000) wurden mit AviStack aufaddiert. Endbildbearbeitung mit Photoshop.
2 Jupiterbilder vom August 2017. Bei diesen Aufnahmen wurde die Primärbrennweite mit der Baader Q-Turret Barlowlinse auf ca. 6 meter verdoppelt. Das Farbbild wurde mit einem Celestron Videomodul 445 Color, das monochrome Bild mit der SkyRis 445 Mono aufgenommen. Beim SW-Bild kam zusätzlich ein Baader IrPassfilter zur Seeingberuhigung zum Einsatz. Die beiden Mond sind Io und Ganymed (am Jupiterrand).

Klicken Sie auf die Vorschaubilder zum Laden größerer Bilder.


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